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Produkt scannen, passendes Mischrezept auswählen und die benötigte Wassermenge per Bluetooth an das Mixometer senden. Jeder Dosiervorgang wird dabei dokumentiert und kann später der jeweiligen Baustelle zugeordnet werden.
Das Mixometer hängt direkt am Wasserschlauch und gibt auf Knopfdruck eine exakt eingestellte Wassermenge aus. Die benötigte Menge hängt vom verwendeten Produkt ab und steht meist als Angabe oder Spanne auf dem Sack.
Der Hersteller wollte diesen Schritt vereinfachen: Statt Wassermenge und Rezept von der Verpackung abzulesen und manuell am Gerät einzustellen, sollte die App das passende Rezept liefern. Dafür habe ich eine Anwendung für iOS und Android, ein TYPO3-Backend für den Produktkatalog und ein webbasiertes Dashboard umgesetzt.
Die App entstand parallel zur Entwicklung des Mixometers. Von den ersten Prototypen an war ich eng in den Entwicklungsprozess eingebunden und stand im laufenden Austausch mit den Hardware-Entwicklern.
So konnte ich die App und die Bluetooth-Kommunikation früh mit den tatsächlichen Geräten testen und Rückmeldungen direkt in die weitere Entwicklung einbringen. Dabei ging es beispielsweise darum, die Verbindung zum Gerät aufzubauen, Rezepte zuverlässig zu übertragen und das Verhalten der Hardware aus Sicht der späteren Anwendung zu prüfen.
Die Abstimmung zwischen Hardware- und Softwareentwicklung lief über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg – von den ersten Prototypen bis zum fertigen Produkt.
Die App wurde mit React Native entwickelt und verbindet sich per Bluetooth mit einem Mixometer in der Nähe. Das Rezept wird anschließend direkt an das Gerät übertragen. Die App bestätigt, ob die Übertragung erfolgreich war.
Ein Rezept enthält die benötigte Wassermenge und die Anzahl der Säcke. Je nach Produkt kann die Menge manuell eingegeben, pro Sack dosiert oder frei kombiniert werden.
Das Gerät dosiert Wasser. Die App weiß, wie viel für das Produkt benötigt wird.
Die passenden Produkte findet man über Hersteller, Kategorien oder die Suche. Noch schneller geht es über die Kamera: Die App erkennt Barcodes und QR-Codes direkt von der Verpackung. Häufig verwendete Produkte lassen sich als Favoriten speichern.
Für jedes Produkt ist im Katalog hinterlegt, welche Wassermenge benötigt wird. Das kann eine einstellbare Spanne oder mehrere feste Stufen sein – entsprechend den Angaben des Herstellers.
Jeder Dosiervorgang wird als Ereignis gespeichert und einer Baustelle zugeordnet. Dabei berücksichtigt die App nicht nur Vorgänge, die über die App gestartet wurden, sondern kann auch das Protokoll des Mixometer-Geräts auslesen.
So entsteht automatisch eine vollständige Historie der Dosiervorgänge. Ein bereits verwendetes Rezept kann erneut an das Gerät gesendet werden, und die Daten einer Baustelle lassen sich direkt aus der App als CSV exportieren.
Der Produktkatalog wird in TYPO3 gepflegt. Hersteller, Produkte, Kategorien und Inhalte für die Startseite lassen sich mehrsprachig verwalten und den jeweiligen Vertriebsregionen zuordnen.
Eine eigene JSON-Schnittstelle stellt die passenden Katalogdaten für die App bereit. Über dieselbe Schnittstelle laufen auch Anmeldung und Synchronisation.
Für die Redaktion gibt es eigene Backend-Module, unter anderem für Produktvorschläge aus der App sowie den Import und Export von Produktdaten. Hersteller können ihre Produktlisten beispielsweise als Excel-Datei bereitstellen, die anschließend in TYPO3 importiert wird.
Das Web-Dashboard ergänzt die App um eine zentrale Übersicht. Nach der Registrierung und E-Mail-Bestätigung können Benutzer ihre gespeicherten Dosiervorgänge einsehen.
Die Ereignisse werden nach Baustelle, Datum, Gerät, Hersteller, Produkt und Rezept dargestellt. Für jede Baustelle gibt es eine eigene Übersicht. Die Daten können als CSV oder XLSX exportiert werden – beispielsweise für die Dokumentation beim Kunden oder die Ablage im Büro.
Mit der Kombination aus App, TYPO3-Backend und Dashboard verbindet das System die einzelnen Schritte miteinander: Das Produkt wird erkannt, das passende Rezept an das Gerät übertragen und der Dosiervorgang automatisch dokumentiert.
Der Produktkatalog lässt sich durch Herstellerlisten und Rückmeldungen aus der App laufend erweitern. Die entstandenen Daten stehen anschließend sowohl auf dem Smartphone auf der Baustelle als auch im Dashboard des Betriebs zur Verfügung.
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