GEO-Check
Ob ein KI-System Ihre Website in seinen Antworten nennt, hängt zuerst davon ab, ob seine Bots sie erreichen und lesen können. Genau das prüft der GEO-Check: Adresse eingeben, das Ergebnis erscheint direkt hier auf der Seite. Kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Cookies.
GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint ist, eine Website so aufzubereiten, dass KI-Systeme sie finden, verstehen und daraus zitieren. Das Ziel ist dasselbe wie bei der Suchmaschinenoptimierung, die Leser sind andere: Statt einer Trefferliste formuliert ein Sprachmodell eine Antwort und nennt dabei die Quellen, die es gut lesen konnte.
Der Check ruft Ihre Startseite und bis zu fünf Unterseiten aus der Sitemap ab und geht 27 Prüfungen durch. Sie verteilen sich auf fünf Bereiche: Zugang, Lesbarkeit, Verständlichkeit, Zitierbarkeit sowie Aktualität und Konsistenz. Dazu gehört, ob die Bots von OpenAI, Anthropic und Perplexity die Website erreichen, ob der Inhalt schon im ausgelieferten HTML steht oder erst im Browser entsteht und ob Überschriften, Impressum, Autor, Datum und Sitemap in Ordnung sind.
Bewertet wird nach festen Regeln, ein Sprachmodell sieht sich die Website dabei nicht an. Dieselbe Website ergibt darum auch beim zweiten Mal dasselbe Ergebnis.
Am Ende stehen eine Punktzahl von höchstens 100 und eine von vier Stufen, dazu die drei Maßnahmen, die im Verhältnis zum Aufwand die meisten Punkte bringen. Jeder Befund lässt sich aufklappen: was gefunden wurde, warum es eine Rolle spielt und was sich ändern lässt. Den vollständigen Bericht gibt es als Link und als PDF zum Weitergeben.
Der Check misst die Voraussetzungen. Wie oft eine KI Ihr Unternehmen tatsächlich nennt, hängt außerdem davon ab, was andere über Sie schreiben und wie gefragt wird. Die Voraussetzungen haben Sie dagegen selbst in der Hand: Was der Check findet, lässt sich auf der eigenen Website ändern.
Nach dem Check
Ich habe den Check als Gesprächsanlass gebaut. Statt allgemein darüber zu reden, ob eine Website „für KI optimiert“ ist, sehen wir uns gemeinsam an, was konkret fehlt und was sich davon mit vertretbarem Aufwand ändern lässt. In TYPO3 und WordPress setze ich die Maßnahmen auch selbst um.
Wie der Check entstanden ist: